Cats and Dogs
 
 

Was bedeutet das eigentlich für Ihren Hund? - Barfen was ist das genau - Entstehungsgeschichte und Info.

Die Grundidee dieses Ernährungsprogramms beruht auf der evolutionären Entwicklung des Haushundes. Im Gegensatz zum Barfen - Programm besteht Fertigfutter aus intensivst verarbeiteten, gekochten Produkten. Die ursprünglich weite Palette ist auf wenige Zutaten geschrumpft und besteht auf einer Getreidebasis.
Billinghurst wurde schnell klar, dass 70 Jahre evolutionsmäßig nicht ausreichen für eine Anpassung des Organismus an solch eine radikale Änderung und gesundheitliche Schäden verursachen muss.
Im Zuge der industriellen Futterherstellung wurde dem Halter erklärt, nur die Futterindustrie sei in der Lage, gesundes und
ausgewogenes Futterherzustellen. Selber kochen würde zwangsläufig zu Über- bzw. Unterversorgung mit Nährstoffen,
Vitaminen etc. führen und somit die Gesundheit des Hundes gefährden. Eine absurde Annahme, weil es Tüten und Dosen erst
seit wenigen Jahrzehnten gibt und auch heute noch nicht in jeder Ecke der Welt Und die Wölfe / Hunde gediehen und gedeihen
trotzdem seit mindestens 15.000 Jahren, oder deshalb? Das Barfen - Konzept führt zurück zu einer biologisch artgerechten
Ernährung so wie die Hunde froher auch ernährt wurden. Mit dem, was gerade da war und ohne große Aufregung. Bücher
brauchte der Halter von damals auch nicht Man wusste einfach, wie es ging. Leider haben wir vieles davon vergessen und
Probleme damit, diesen eher instinktiven und mehr narturverbundenen Umgang mit dem Hund wieder zu beleben.
Wir suchen die Lösung in fertigen Rezepten und mathematischen Formeln.
Wolf und Hund ähneln sich vom Verdauungstrakt her noch zu 98%. Das haben sog. Mitochondrien-Tests ergeben. Folglich
braucht der Hund tatsächlich noch dasselbe Futter, was ein Wolf frisst/fressen würde.
Ein Beutetier besteht aber nicht zu 20% aus Fleisch und zu 80% aus Getreide, Füllstoffen und Soja. Auch nicht zu 30% aus
Fleisch und zu 70% aus pflanzlichen Zutaten (wie bei den hochwertigen Tofu-Sorten). Es besteht zu 70% (mindestens) aus
Fleisch, der Mageninhalt (Pflanzen) machen vielleicht 5-10% aus, dann kommen noch Knochen, Fell, Blut u. ä. dazu.
Über Millionen von Jahren hat sich der Vorfahre des Hundes fast unverändert von roher tierischer und pflanzlicher Kost ernährt.
Im Zuge der Domestikation bereicherte sich der Speiseplan um  menschliche Abfälle und Tischreste,  Eine äußerst
abwechslungsreiche Ernährung, die sich über Tausende von Jahren nicht wesentlich änderte. Eine Ernährung, an die der Hund
auch heute noch physiologisch angepasst ist.
Die industrielle Futterherstellung ist etwa 70 Jahre jung und brachte eine radikale Änderung. Bis zu diesem Zeitpunkt bestand
die Nahrung hauptsächlich aus rohen fleischigen Knochen, zu einem geringeren Anteil an Muskelfleisch, Innereien und anderen
vollwertigen Rohstoffen tierischen und pflanzlichen Ursprungs. Gekochte Nahrnung und Getreide machten nur einen ganz kleinen Teil aus.

Vorteile:
Beim Barfen kann man den Fleischanteil auf eine Menge hochschrauben, die einem sinnvoll erscheint. Je nach Alter und Aktivität des Hundes 70-80%. Das potentiell Allergieauslösende Getreide kann auf ein Minimum reduziert werden (einmal pro Woche Reis oder Hundeflocken),ansonsten gieb es Vitamine (die das Trockenfutter künstlich enthält) in natürlicher Form: Obst, Gemüse, Kräuter, Algenmehl, Rotalge, Meeresalge, Seealge für natürliche Hundeernährung.
Bei der Trocknung von Lebensmitteln zu Trockenfutter gehen eine Menge Vitallstoffe verloren (Vitamine etc.). Diese werden dann vom Hersteller wieder hinzugefügt Es sind aber meist künstliche Produkte, dfe mit dem natürlichen Vorkommen nicht immer viel gemeinsam haben und auch vom Organismus in keiner Weise so verwertet werden können, wie die natürlichen Vitamine, Mineral- und Vitalstoffe,
Bei frischem Fleisch und frischem Gemüse muss man bei einem (gesunden) Hund aber keine künstlichen und damit oft auch schädlichen, Zusätze geben, well im Frischfutter  nämlich noch alles drin steckt.
Es gibt natürlich viele Zusätze, die bestimmte Wirkungen haben und dem Hund „gut tun", sie sind aber nicht zwingend notwendig. Calcium z. B. kann man über Milchprodukte, Knochen oder gemahlene Eierschalen in ausreichendem Maße zuführen.
Kein Futterhersteller arbeitet nur der guten Gesundheit der Hunde willens. Der Hundefutterindustrie geht es einzig und allein nur um Profit Viele Hundefutterherstellerfirmen sind Tochterfirmen von großen Lebensmittelfirmen, welche so ihren Abfall noch gut zu Geld machen können. Wenn  man tiefer ins Thema eintaucht, lernt man viel darüber wie man Futterefiketten (zwischen den Zeilen!) liest und man bekommt das kalte Grausen, was da alles so - keineswegs in nur in Billigfuttern, sondern auch in Premium und Super-Premium Futtern - enthalten ist
Der Markt ist riesig und die überbesorgten" Hundehalter - die nur das „beste" für ihre lieblinge wollen - sind sehr zugänglich für die gutformulierten Behauptungen diverser Experten  da man als einfacher Hundehalte ja eigenlich viel zu „dumm" ist, seinen Hund im Alleingang mit selbst zusammengestellten Mahlzeiten richtig zu füttern.Wenn man aber überlegt, dass man
jeder Mutter zutraut ihre Kinder gesund zu ernähren, ist das schon mehr als unglaubwürdig
.Keine Mutter schaut sich Zusammemsetzungslisten für Kindern Sie kauft dfe ihrer Meinung nach
besten „Rohstoffe" und kocht gesund und abwechslungsreich. Und sie zerbricht sich bestimmt nicht jeden Tag den Kopf, ob das Phosphor-Calcium-Verhältnis in der Nahrung auch wirklich stimmt, noch rechnet sie es anhand von Tabellen aus. Wir Menschen sind in. unserem ganzen Stoffwechsel, Wachstum,, etc., nicht weniger kompliziert als Hunde, Aber kommen einem von uns dfe Gedanken: „Hoffentfich krieg ich keine HD? Hoffenlich sind meine Btutwerte gut! Hoffentlch wächst mein Haar schönt"
Und warum soll gerade der Hund das einzigste Wesen auf dem Planeten sein, welches NUR mit Fertigfutter überleben kann, welches ja anderwärtig doch schon ziemlich verpönt ist. Wir essen doch auch nicht nur Tütensuppen zum überleben?! (Wenn man sich allerdings die Regale im Supermarkt mit dem ganzen Fix" Zeug, Backmischungen und Tiefkühl-Fertigmahlzeiten ansehe, fragt man sich doch, welche Hausfrau es noch fertig bringt „normal und alleine zu kochen.)
Wenn man mal einen Blick in die Regale von Pet-Shops wirft, wird einem bei dem Angebot fast schwindelig. Da heißt es: In diesem Futter ist alles drin was ihr Hund braucht. Es sorgt für gutes Fell, gesunde Zähne, langes leben, elastische Gelenke usw. usw.

Dinge wie ernährungsbedingte Hundekrankheiten, Allergie, Futterallerie, Nahrungsunverträglichkeit gehören so bald der Vergangenheit an.